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Quick-Step-Hattrick in Madrid: Jakobsen schlägt Bennett am letzten Tag der Vuelta a España
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15.09.2019

Quick-Step-Hattrick in Madrid: Jakobsen schlägt Bennett am letzten Tag der Vuelta a España

Info: VUELTA A ESPAÑA 2019 (2.UWT)
Autor: Felix Griep (Werfel)



Madrid, 15.09.2019 – Zum Abschluss der 74. Vuelta a España hat Fabio Jakobsen seinen zweiten Etappensieg bei dieser Rundfahrt errungen und außerdem eine beondere Serie seiner Quick-Step-Mannschaft fortgesetzt, die schon mit Matteo Trentin 2017 und Elia Viviani 2018 jeweils den Sieger des Massensprints in der spanischen Hauptstadt Madrid gestellt hatte. Bora-Hansgrohe-Fahrer Sam Bennett, der in den vergangenen drei Wochen ebenfalls zwei Vuelta-Etappensiege feiern konnte, wurde zum dritten Mal in den letzten fünf Tagen und zum vierten Mal insgesamt Zweiter hinter einem Quick-Step-Fahrer.


Das Profil der 21. Etappe der Vuelta a España

Jakobsen zum zweiten Mal schneller als Bennett
106,6 Kilometer waren am letzten Tag der Spanien-Rundfahrt noch zurückzulegen – und nach 54,4 gemütlichen Kilometern im Stile einer „tour d’honneur“ bedeutete die erste Zielpassage an der Plaza de Cibeles den eigentlichen Startschuss zur 21. Etappe. Zahlreiche Angriffe gab es gleich auf der ersten von neun Runden auf der 5,8 Kilometer langen Strecke im Herzen Madrids, aber erst auf der zweiten Runde schafften es zwei Fahrer, sich vom Feld abzusetzen. Daniel Martínez (Education First) und Diego Rubio (Burgos-BH) bildeten das Ausreißerduo, das von Deceuninck-Quick Step und Bora-Hansgrohe aber stets unter Kontrolle gehalten wurde. Lange lag sein Vorsprung zwischen zwanzig und dreißig Sekunden, bevor die Teams der Topsprinter Fabio Jakobsen und Sam Bennett die Zügel etwas mehr anzogen und sieben Kilometer vor dem Ende für den Zusammenschluss sorgten. Im Sprint konnte sich letztlich dann Jakobsen knapp – aber doch etwas klarer als auf der 4. Etappe – gegen Bennett durchsetzen. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte auch wieder Maximiliano Richeze, der auf dem letzten Kilometer Jakobsen in die ideale Position für den Sprint gebracht hatte.


Bericht zur Madrid Challenge:
Lisa Brennauer bringt das Führungstrikot über die Runden von Madrid


Roglic feiert seinen ersten Grand-Tour-Gesamtsieg
Mit einigem Abstand zu Jakobsen und Bennett, den beiden besten Sprintern dieser Spanien-Rundfahrt, kam Szymon Sajnok (CCC) vor Jon Aberasturi (Caja Rural-Seguros RGA), Edvald Boasson Hagen (Dimension Data) und Edward Theuns (Trek-Segafredo) auf Platz drei. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) überquerte die Ziellinie als 75. mit einem Rückstand von 17 Sekunden, der für den Ausgang der Vuelta vollkommen unerheblich war. Dem 29-jährigen Slowenen bleiben trotzdem noch mehr als zwei Minuten Vorsprung gegenüber dem zehn Jahre älteren Alejandro Valverde (Movistar) und dem neun Jahre jüngeren Tadej Pogacar (UAE Emirates), die mit ihm anschließend gemeinsam aufs Podium stiegen. Für Roglic, den letztjährigen Tour-Vierten und diesjährigen Giro-Dritte, ist es der erste Gesamtsieg bei einer Grand Tour. Überdies wurde er als Gewinner der Punktewertung geehrt – Jakobsen und Bennett hatten am Schlusstag nicht einmal mehr die theoretische Chance, den Slowenen noch abfangen zu können. Das Bergtrikot von Geoffrey Bouchard (AG2R La Mondiale) und der Gewinn der Mannschaftswertung durch Movistar hatten ebenfalls schon längst festgestanden. Offen war nur noch die Auszeichnung zum kämpferischsten Fahrer, die an den Gesamtfünften Miguel Angel Lopez (Astana) vergeben wurde.

-> Zum Resultat und allen Endständen

Video der Zielankunft





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