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Movistar vor Movistar: Visconti schlägt Valverde bei Klasika Primavera
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08.04.2012

Movistar vor Movistar: Visconti schlägt Valverde bei Klasika Primavera

Info: Klasika Primavera de Amorebieta (1.1)
Autor: Heike Oberfeuchtner



08.04.2012 - Giovanni Visconti hat die 58. Klasika Primavera (1.1) gewonnen und zugleich seinen ersten Sieg für die Mannschaft Movistar eingefahren. Der amtierende italienische Meister verwies nach 171,6 Kilometern im Start- und Zielort Amorebieta seinen Teamkollegen Alejandro Valverde auf Rang zwei, welcher somit seinen vierten Triumph beim baskischen Frühjahrsklassiker knapp verpasste. Zeitgleicher Dritter war Igor Anton Hernandez vom einheimischem Team Euskaltel-Euskadi.

Zehnköpfige Fluchtgruppe
Mit der Klasika Primavera - was auf deutsch übersetzt schlicht und ergreifend "Frühjahrsklassiker" bedeutet - wird schon seit etlichen Jahren die "baskische Woche" abgeschlossen, die Woche also, in welcher die Vuelta al Pais Vasco (WT) stattfindet. Bei aufziehendem Regenwetter gingen in Amorebieta-Etxano, einer Stadt im äußersten Norden der Provinz Bizkaia, 12 Mannschaften an den Start. Mit Alejandro Valverde (Movistar) befand sich der Sieger von 2003, 2004 und 2009 im Feld; die Gewinner der letzten Jahre - Jonathan Hivert (2011) und der frischgebackene Baskenland-Champion Samuel Sanchez (2010) - standen gleichwohl nicht am Start. Nach zehn Kilometern kam eine Fluchtgruppe zustande, die sich nach und nach mit Fahrern auffüllte. Dazu gehörten hauptsächlich Spanier - Garikoitz Bravo (Caja Rural), Gustavo Veloso (Andalucía), Amets Txurruka (Euskaltel), Francisco Pacheco (Gios), Luis Mas, Francisco Antón (beide Burgos), Aritz Bagues (Orbea) -, aber mit Cyril Bessy (Saur), Tyler Day (Bonitas) und Troels Vinther (Saxo Bank) auch ein Franzose, ein Südafrikaner und ein Däne. Ihr Maximalvorsprung wurde bei Kilometer 65 gemessen und betrug 3:25 Minuten. Das Rennen trat in seine vorentscheidende Phase, als der ca. 70km lange Rundkurs erreicht wurde, in dessen Verlauf der Muniketa (Kat.2) und der Autzagane (Kat.3) je dreimal zu überwinden waren. Die Spitzengruppe zerfiel allmählich in ihre Einzelteile, während im Feld Movistar und Euskaltel-Euskadi das Tempo anzogen. Immerhin dauerte es noch bis 20 Kilometer vor dem Ziel, bis auch Bessy, Veloso, Txurruka, Bilbao und Pacheco - und damit die letzten Ausreißer - eingeholt waren.

Movistar und Saur-Sojasun je vierfach in Top10 vertreten
Bei den nun folgenden Vorstößen offenbarte Alejandro Valverde die größten Ambitionen; begleitet wurde er von seinem Teamkollegen Angel Ruiz Madrazo. Fabrice Jeandesboz, Guillaume Levarlet (beide Saur-Sojasun) und Igor Antón (Euskaltel) nahmen die Verfolgung auf und mit dem italienischen Meister Giovanni Visconti sowie David López gingen noch zwei weitere Movistar-Fahrer mit. Zeitweise konnten sich Anton und Lopez an die Spitze setzen, doch noch vor der letzten Passage auf dem Autzagane stellten Valverde und Visconti den Anschluss wieder her. In der Abfahrt blieb Lopez leicht zurück, während die beiden Movistar-Kollegen einen Vorteil gegenüber Anton gewannen. Knapp vor seinem eigenen Teamgefährten und vor dem Basken schob Giovanni Visconti sich über die Ziellinie und feierte seinen ersten Saisonerfolg. Zugleich war es der erste Sieg, seit der 29-Jährige von Farnese Vini zu Movistar wechselte. Mit vier Fahrern unter den Top5 - Lopez Garcia auf vier (+0:04), Madrazo auf fünf (+0:06) - kann die Mannschaft sehr zufrieden sein. Noch überraschender fällt wohl die Präsenz von Saur-Sojasun in den Top10 aus: Levarlet (+0:10), Jeandesboz (+0:21), Brice Feillu (+0:22) und Maxime Mederel (+0:38) belegten die Plätze sechs bis neun.

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