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Wie jedes Jahr seit 2014 (bzw. 2011): Mathieu van der Poel siegt in Diegem
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30.12.2017

Wie jedes Jahr seit 2014 (bzw. 2011): Mathieu van der Poel siegt in Diegem

Info: Ranglisten Superprestige 2017/18
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Diegem, 30.12.2017 - Mathieu van der Poel (Beobank-Corendon) hat zum vierten Mal in Folge das Superprestige-Rennen in Diegem (C1) gewonnen. Einen Tag nach seinem wenig überzeugenden Auftritt in Bredene machte der 22-jährige Niederländer diesmal eine schwierige Anfangsphase wett, indem er zum Führenden Wout van Aert (Crelan-Charles) aufschloss und sich sofort seinerseits als Solist absetzte.


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Sieben Siege in Diegem
Wenn Mathieu van der Poel seine Lieblingsrennen haben sollte - wovon wir doch mal ausgehen -, dann gehört Diegem mit Sicherheit dazu. Sein heutiger Sieg war eigentlich schon der siebte bei dem Flutlicht-Spektakel, denn abgesehen von seinen Erfolgen in Reihen der Elite (2014 bis 2016), konnte er sich 2011 und 2012 schon bei den Junioren und 2013 beim Nachwuchs durchsetzen. Dabei hatte es zunächst nach einem wenig vergnüglichen Abend für den europäischen und niederländischen Meister ausgesehen. In der ersten Runde kam er zu Fall und wurde kurz darauf von anderen strauchelnden Fahrern aufgehalten. Als Weltmeister Wout van Aert nach zwei Runden das Tempo verschärfte, hatte Van der Poel einiges aufzuholen.

Erhofftes Duell bleibt aus
Nach einem Drittel des Rennens holte er seinen Dauerrivalen an der Spitze ein und alle freuten sich auf einen langen Schlagabtausch, ähnlich wie im letzten Jahr. Doch wer erwartet hatte, dass Van der Poel erst mal rausnehmen würde sah sich getäuscht - er zog gleich durch und verdammte Van Aert nun dazu hinterherfahren. Nach vier Runden lag der Weltmeister 10 Sekunden zurück und durfte sich noch Hoffnungen machen, aber Van der Poel zeigte keine Schwäche, während Van Aert nach und nach die Kräfte ausgingen. Obwohl der Europameister eine betont lockere letzte Runde hinlegte und seinen Sieg mit einem "Wheelie" feierte, wies sein Verfolger im Ziel beträchtliche 55 Sekunden Rückstand auf.

Platz fünf für Marcel Meisen
Der Drittplatzierte Laurens Sweeck (Era-Circus) brachte es gar auf 1:41 Minuten Rückstand. Toon Aerts (Telenet Fidea Lions) wurde nach einem Defekt Vierter mit +2:18 Minuten. Eine sehr gute Platzierung gelang dem deutschen Meister Marcel Meisen (Steylaerts-Betfirst), der 10 Sekunden dahinter als Fünfter reinkam. In der Superprestige-Gesamtwertung liegt Wout van Aert zwar noch vorne, Van der Poel ist mit seinem vierten SP-Sieg diese Saison aber bis auf einen Punkt herangerückt.

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Frauen: Cant jetzt punktgleich mit Kaptheijns
Das Frauenrennen gewann Welt- und Europameisterin Sanne Cant (Beobank-Corendon), die zu den Führenden Maud Kaptheijns (Crelan-Charles) und Pauline Ferrand-Prévot aufschloss und diese später in einer Sandpassage abhängen konnte. Die Französin wurde 21 Sekunden zurück Zweite, die Niederländerin mit 35 Sekunden Rückstand Dritte. Es war Sanne Cants zweiter Triumph in Diegem nach 2013. In der Gesamtwertung der Ladies Trophy ist sie nun punktgleich mit Kaptheijns, da es aber 4 zu 1 bei der Anzahl der SP-Saisonsiege steht, liegt Letztgenannte weiter vorne.

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Männer U23: Pidcock siegt vor Wouters
Bei den Männern U23 war Thomas Pidcock (Telenet Fidea Lions) erfolgreich. Schon ab der zweiten Runde lag der Brite alleine vor der Konkurrenz. Er teilte sich seine Kräfte ein und obwohl ihm ein gröberer Fehler unterlief, kam er vier Sekunden vor Sieben Wouters (Pauwels Sauzen-Vastgoedservice) im Ziel an. Der Niederländer festigte so seine ohnehin komfortable Superprestige-Gesamtführung. Tagesdritter wurde der Belgier Thomas Joseph (Marlux-Napoleon Games) mit neun Sekunden Rückstand.

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Junioren: Rouiller überlegen, Kopecky weiter vorn
Bei den Junioren feierte der Schweizer Loris Rouiller, der derzeit erfolgreichste U19-Fahrer, seinen sechsten Saisonsieg. Der Europameister setzte sich fast direkt nach dem Start ab - obwohl er das gar nicht geplant hatte, wie er später angab. Einen Massensturz ganz zu Beginn überstand er unbeschadet. Zweiter wurde Ryan Kamp (+0:16), Dritter der Tscheche Tomas Kopecky (+0:26), der somit die Führung im Ridley Cup behauptete. Kamp kam Kopecky, der derzeit auch den Weltcup anführt, aber einen Punkt näher, liegt noch vier Zähler zurück.

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