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Summa cum laude: Van der Poel und Alvarado beim Brüsseler Universitätscross erfolgreich
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06.01.2019

Summa cum laude: Van der Poel und Alvarado beim Brüsseler Universitätscross erfolgreich

Info: Radcross: DVV verzekeringen trofee - Brussels Universities Cyclocross 2019 | Ranglisten DVV verzekeringen trofee 2018/19
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Brüssel, 06.01.2019 - Die siebte Runde der DVV verzekeringen trofee wartete mit einer brandneuen Location und einem völlig neuen Parcours auf. Der Brussels Universities Cyclocross (C2) fand auf dem Gelände der Brüsseler Universität, zwischen Gebäuden des flämischen und dem französischsprachigen Teils (VUB und ULB) statt. Eine Vorlesung in Sachen Fahrtechnik gab es von Mathieu van der Poel, der die knifflige Angelegenheit bravourös meisterte und mal wieder einen überlegenen Solo-Sieg einfuhr. Zuvor hatte seine junge Teamkollegin und Landsfrau Ceylin del Carmen Alvarado ihren bislang größten Erfolg gefeiert.


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Universitätscross ohne Weltmeister
Auf dem hochtechnischen Kurs, der wie maßgeschneidert war für Mathieu van der Poel (Corendon-Circus), setzte der 23-jährige Niederländer sich wieder einmal bereits in der ersten von neun Runden ab. Die erste Zielpassage absolvierte er mit einem Vorsprung von 11 Sekunden auf ein Marlux-Bingoal- und ein Telenet-Fidea-Duo, denen sich später noch weitere Fahrer anschlossen. Nach 3 Runden sah man Van der Poel 30 Sekunden vor einem Grüppchen bestehend aus Toon Aerts, Lars van der Haar, Corné van Kessel (Telenet), Eli Iserbyt, Michael Vanthorenhout (Marlux) sowie Laurens Sweeck und Jens Adams (beide Pauwels Sauzen-Vastgoedservice). Weltmeister Wout van Aert blieb dem Rennen fern und zog das C1-Event im französischen La Mézière vor, wo ein hohes Startgeld winkte.

Start-Ziel-Sieg Van der Poel
Im Laufe der vierten Runde löste sich Aerts, dem Van der Poel am Neujahrstag in Baal die DVV trofee-Führung abgenommen hatte, aus der Gruppe. Vanthourenhout ging hinterher und besetzte die dritte Position im Rennen, bis Van der Haar und Iserbyt ihn kurz vor Schluss wieder einholten. Der einsame Spitzenreiter verwaltete die ganze Zeit über seinen Vorsprung und erreichte das Ziel 45 Sekunden vor Aerts. Vizeweltmeister Vanthourenhout legte noch mal einen Zahn zu und verwies Van der Haar auf Platz vier, nachdem Iserbyt zuvor schon hatte abreißen lassen müssen. Für Mathieu van der Poel war es der sechste Sieg im siebten DVV trofee-Rennen und sein Vorsprung im Gesamtklassement beträgt inklusive der Bonussekunden vom Zwischensprint (wo Aerts Zweiter war) nun 50 Sekunden. Beim Finale in Lille sollte also niemand ihm mehr die Trophäe streitig machen. Übrigens nahm ein alter Bekannter an dem Campus-Rennen teil und wurde immerhin Achtzehnter: Lars Boom (Team Charles), der Weltmeister von 2008.

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Alvarado kommt perfekt ins Rennen
Auch nach dem Frauenrennen (das mit über 50 Minuten außergewöhnlich lang war) konnte das Team Corendon-Circus sich über einen Sieg freuen. Doch wurde dieser nicht wie sonst von Sanne Cant eingefahren. Vielmehr war es die amtierende U23-Europameisterin Ceylin del Carmen Alvarado, die exzellent ins Rennen startete und sich nach einem Sturz von Ellen van Loy (Telenet Fidea Lions) leicht von den anderen absetzen konnte. Weltmeisterin Cant geriet später durch unfreiwilligen Bodenkontakt und einen Radwechsel noch weiter ins Hintertreffen, während Loes Sels (Pauwels Sauzen-Vastgoedservice) und Laura Verdonschot (Marlux-Bingoal) sich an den Positionen zwei und drei etablierten. Sels, die gestern den Cyclocross Gullegem gewonnen hatte, war für ihre Cousine Cant als Gesamtzweite der Sack Zelfbouw Ladies Trophy keine ungefährliche Gegnerin.

Belgische Meisterschaft könnte spannend werden
Ceylin del Carmen Alvarado - gebürtig in der Dominikanischen Republik, daher der klangvolle Name - machte zwar den einen oder anderen Fehler und fuhr mit angepasster Geschwindigkeit, aber die anderen hatten auch nicht mehr in petto. So erzielte die 21-Jährige, nein nicht ihren ersten Elite-Sieg - der war 2016 beim chinesischen Qiansen Trophy Cyclocross fällig gewesen -, aber ihren zweifelsohne bedeutsamsten. Sels wies im Ziel nicht weniger als 43 Sekunden Rückstand auf, Verdonschot 59 Sekunden. Cant finishte lediglich als Siebte, noch hinter Katie Compton, Nikki Brammeier und Alice Arzuffi (Steylaerts-777) und verlor gegenüber Sels 1:13 Minuten. Von ihren 2:34 Minuten Gesamtvorsprung zu Beginn des Rennens blieben (5 Bonussekunden gegengerechnet) noch 1:22 übrig. Das sollte für den Gesamtsieg reichen, aber im Hinblick auf die belgische Meisterschaft hätte sich die Weltmeisterin wahrscheinlich einen erfolgreicheren Tag in Brüssel erhofft.

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