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Spanien: Roberto Heras gewinnt Rechtsstreit gegen den Staat, erhält über 700.000 Euro
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08.05.2017

Spanien: Roberto Heras gewinnt Rechtsstreit gegen den Staat, erhält über 700.000 Euro

Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Der frühere Radprofi Roberto Heras bekommt tatsächlich 724.000 Euro vom spanischen Staat. Der oberste Gerichtshof des Landes lehnte heute letztinstanzlich den Einspruch gegen das zuvor gefällte Urteil ab. Heras (43) hatte ursprünglich 1 Million Euro Entschädigung gefordert, im Januar 2016 wurden ihm 724.000 Euro zugesprochen, wogegen der Staat dann wiederum in Berufung ging. Die Summe entspricht dem Verdienst, das Heras von 2006 bis 2008 gehabt hätte, wenn er nicht wegen Dopings gesperrt gewesen wäre. Heras wurde 2005 positiv auf EPO getestet; sein vierter Vuelta-Gesamtsieg aus eben jenem Jahr wurde aberkannt. Er verlor seine Anstellung bei Liberty Seguros und musste seine Karriere beenden. 2011 sprach ein spanisches Gericht ihn nachträglich frei mit dem Verweis auf eine unangemessene Lagerung der Doping-Proben. Anderthalb Jahre später wurde ihm der Vuelta-Sieg 2005 wieder zuerkannt.


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