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Vorschau Vuelta a España 2017, Etappen 16-21: Die entscheidenden Tage vom Zeitfahren bis zum Angliru
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17.08.2017

Vorschau Vuelta a España 2017, Etappen 16-21: Die entscheidenden Tage vom Zeitfahren bis zum Angliru

Info: VUELTA A ESPAÑA 2017 (2.UWT) | Rückblick 2016 | Startliste | Reglement
Autor: Felix Griep (Werfel)



17.08.2017 – Nach einem langen Transfer aus dem Süden am zweiten Ruhetag führt die letzte Woche der 72. Vuelta a España quer durch den bergigen Norden des Landes, wo sie noch einige Highlights zu bieten hat. Auf den Etappen 17 und 20 gibt es Especial-Bergankünfte auf Alto de Los Machucos und Alto de L'Angliru, denen jeweils noch andere schwere Anstiege vorgelagert sind. Dazwischen liegen zwei mittelschwere Bergetappen, von denen eine ebenfalls einen Schlussanstieg aufweist. Das Ganze wird eingerahmt von einem Einzelzeitfahren und dem Sprint-Finale in der Innenstadt Madrids.


Vorschau auf die Vuelta a España 2017:
Strecke: Überblick | Etappen 1-9 | Etappen 10-15 | Etappen 16-21
Favoriten: Sonderwertungen | Gesamtwertung
Weitere Infos: Profile | Karten | Bergwertungen | Marschtabellen


Übersicht Etappen 16 bis 21

04.09. Ruhetag: Logroño
05.09. Etappe 16 (EZF): Circuito de Navarra - Logroño (40,2 km)
06.09. Etappe 17: Villadiego - Alto de Los Machucos (180,5 km)
07.09. Etappe 18: Suances - Alto de Santo Toribio de Liébana (169,0 km)
08.09. Etappe 19: Caso - Gijón (149,7 km)
09.09. Etappe 20: Corvera de Asturias - Alto de L'Angliru (117,5 km)
10.09. Etappe 21: Arroyomolinos - Madrid/Plaza Cibeles (117,6 km)

Flach | Mittelgebirge | Hochgebirge | EZF | MZF | ! Bergankunft


Farbcodes für die Etappen-Vorschau:
leichtmittelschwerZeitfahrenRuhetag



2. Ruhetag: Logroño





Etappe 16 (EZF): Circuito de Navarra - Logroño (40,2 km)

Streckenbeschreibung: Die letzte Woche der Spanien-Rundfahrt beginnt mit dem einzigen Einzelzeitfahren, welches mit 40,2 km minimal länger ist als die vergleichbaren Prüfungen im Kampf gegen die Uhr der letzten Jahre. Die praktisch komplett flache Strecke verläuft zwischen dem kurvenreichen Auftakt auf der Motorsport-Rennstrecke Circuito de Navarra und der Ankunft im Zielort überwiegend schnurgerade – ein wahrer Traum für die Zeitfahrspezialisten unter den Anwärtern auf den Gesamtsieg, die ihren Gegnern Minuten abnehmen können.


Profil der Etappe und der letzten Kilometer (Alle Profilen und Karten)

 
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Etappe 17: Villadiego - Alto de Los Machucos (180,5 km)

Streckenbeschreibung: Nachdem die Kletterspezialisten am Vortag im Zeitfahren leiden mussten, sind sie am Alto de Los Machucos (7,2 km à 8,7%) wieder ganz in ihrem Element. Der mit einigen kurzen Flachstücken und Abfahrten durchsetzte Schlussanstieg weist sogar über weite Strecken mehr als 10% Steigung auf, mit einem Maximum von auf keiner anderen Etappe erreichten 26%. Die Steigung endet allerdings bereits an der Flamme Rouge, woraufhin es erst kurz abschüssig und dann flach ins Ziel geht. Vor dem Finale der Especial-Kategorie sind auch noch Anstiege der 2. und 1. Kategorie zu bewältigen. Während der gut 70 km vom Ziel entfernte Portillo de Lunada (8,3 km à 5,7%) noch keinen allzu großen Einfluss nehmen sollte, könnte es am Puerto de Alisas (10,0 km à 6,0%) weniger als 20 km vor Schluss durchaus schon vorentscheidende Angriffe geben.


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Etappe 18: Suances - Santo Toribio de Liébana (169,0 km)

Streckenbeschreibung: Die Strecke hält dem Vergleich mit den Hochgebirgsetappen der letzten Woche zwar sicherlich nicht stand, aber die vier Anstiege mit 3,2 bis 7,0 km Länge und im Schnitt 6,0% bis 7,2% in der zweiten Rennhälfte lassen von einem spannenden Ausreißerkampf bis zu einer Überraschung im Kampf um den Gesamtsieg alle Möglichkeiten offen. Die ersten drei Bergwertungen befinden sich 59,5 km, 43,0 km und 29,3 km vor dem Ziel. Bei der letzten handelt es sich dann um eine kleine Bergankunft auf dem Alto de Santo Toribio de Liébana (3,2 km à 6,4%), an der vielleicht nicht unbedingt Minuten- sehr wohl aber größere Sekundenabstände zwischen den Besten denkbar sind.


Profil der Etappe und der letzten Kilometer (Alle Profilen und Karten)

 
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Etappe 19: Caso - Gijón (149,7 km)

Streckenbeschreibung: Ähnlichkeiten mit der Etappe tags zuvor sind nicht zu verkennen, jedoch sind die erneut vier Bergwertungen gleichmäßiger über die gesamte Strecke verteilt. Der schwerste Anstieg zum in die 1. Kategorie eingeordneten Alto de la Colladona (7,0 km à 6,8%) wird schon auf den ersten 30 km absolviert. Nach zwei Bergwertungen der 3. Kategorie im mittleren Teil folgt eine weitere solche nur 15,2 km vor dem Ziel. Obwohl nur der niedrigsten Kategorie zugehörig, ist der Alto San Martín de Güerces (4,5 km à 7,2%) sicher schwer genug, um für eine Vorentscheidung zu sorgen. Nach der lang gezogenen Abfahrt verlaufen die letzten 4 km zum Ziel dann flach.


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Etappe 20: Corvera de Asturias - Alto de L'Angliru (117,5 km)

Streckenbeschreibung: Wie das 15. Teilstück zeichnet sich auch diese letzte Bergetappe der 72. Vuelta a España dadurch aus, dass sie sehr kurz, aber durch drei große Berge enorm schwer ist. Diese Anstiege konfrontieren die Fahrer auf den letzten knapp 50 km mit 2430 Höhenmetern! Als wären Alto de la Cobertoria (8,1 km à 8,6%) und Alto del Cordal (5,7 km à 8,6%), deren Bergwertungen sich 38,0 bzw. 21,1 km vor dem Ziel befinden, nicht schon genug, wartet danach noch der wahrscheinlich härteste Anstieg in der Geschichte der Spanien-Rundfahrt: der berüchtigte Alto de L'Angliru (12,5 km à 9,8%), der nach 1999, 2000, 2002, 2008, 2011 und 2013 zum siebten Mal erklommen wird. Zwischen 5,5 und 0,5 km vor dem Ziel, beträgt die Steigung konstant mindestens und teilweise gar deutlich mehr als 10%.


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Etappe 21: Arroyomolinos - Madrid/Plaza Cibeles (117,6 km)

Streckenbeschreibung: Nach dem Zeitfahr-Finale von 2014 endet die Spanien-Rundfahrt nun zum dritten Mal in Folge mit einer Etappe im „tour d’honneur“-Stil in der Hauptstadt des Landes. Der flache Rundkurs durch Madrid mit dem Ziel auf der Plaza de Cibeles ist im Vergleich zu den Vorjahren nur leicht verändert und diesmal 5,6 km statt 5,8 km lang. Die erste Zielpassage erfolgt 72,8 km nach dem in einem Madrider Vorort ausgetragenen Start. Die letzten 44,8 km verteilen sich auf acht Runden, an deren Ende die Vuelta mit einem Massensprint enden sollte.


Profil der Etappe und der letzten Kilometer (Alle Profilen und Karten)

 
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